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Mit Blick auf die Meerenge von Messina; ist diese Stadt eine der attraktivsten Orte auf Sizilien, was zumindest die Touristenzahlen sprechen.
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Eine goldene Statue der “Madonna della lettera” (Madonna des Briefes) auf einer hohen weißen Säule heißt die Reisenden willkommen, die die Straße von Messina mit dem Schiff überqueren. Ob Sie kommen oder gehen, die Statue ist da, als ob die Stadt Ihnen eine gute Reise wünschen oder Sie in der drittgrößten Stadt Siziliens willkommen heißen wollte. Die Stadt ist reich an Geschichte, Kunst und Kultur – ihre Universität wurde 1548 von Ignatius von Loyola gegründet – und ist ein wichtiger Knotenpunkt für den Tourismus, aber auch für Handel und Landwirtschaft.

Der ursprüngliche Name der von den Griechen im 8. Jahrhundert vor Christus gegründeten Stadt lautete wegen der Form ihres natürlichen Hafens “Zancle” (nach dem griechischen Wort für Sense). Nach dem ersten Punischen Krieg wurde die Stadt zum Verbündeten Roms und nach dem Fall des Imperiums stand das heutige Messina wie die ganze Insel zunächst unter gotischer, dann unter byzantinischer, arabischer und normannischer Herrschaft. Heute verfügt das antike Zancle über ein bemerkenswertes künstlerisches, architektonisches und kulturelles Erbe – ein Beweis der vielen verschiedenen Völker und Herrscher, die das Meer überquert und die Ostspitze Siziliens (Capo Peloro, das sich nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt befindet) erreicht haben.

Zu den Monumenten und Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören Kirchen, Paläste, Militärgebäude, monumentale Brunnen und Friedhöfe, Statuen und Naturstätten. Die Stadt hat dem Reisenden viel zu bieten, und das nicht nur im Hinblick auf Bauwerke und andere Sehenswürdigkeiten, sondern auch was Folklore und die örtliche Küche anbelangt. Leider wurden viele antike Kostbarkeiten und Wahrzeichen von den vielen Erdbeben, den Bombenangriffen im zweiten Weltkrieg und von anderen Naturkatastrophen zerstört, eine beeindruckende Sammlung beachtlicher Wahrzeichen ist jedoch noch immer intakt.

Zu einem Besuch der Stadt gehört unbedingt eine Besichtigung der ursprünglich von den Normannen errichteten Kathedrale, die nach dem verheerenden Erdbeben von 1908 neu aufgebaut wurde. Spuren der ursprünglichen Anlage findet man im Apsis-Bereich und die Fassade prunkt im gotischen Stil. Am interessantesten in der Kathedrale ist jedoch die Sakramentskapelle mit ihren herrlichen Mosaiken aus dem 14. Jahrhundert. Die Kirche beherbergt außerdem die sterblichen Überreste von König Konrad, der Sizilien (und Deutschland) im 13. Jahrhundert regierte. Zur religiösen Architektur der Stadt, die man gesehen haben sollte, zählt auch die Kirche Santissima Annunziata dei Catalani. Ihre Fassade ist herrlich geschmückt und das gesamte Gebäude ist in sich eine bemerkenswerte Synthese aus gotischer, katalanischer und arabischer Architektur.

In Messina findet man außerdem eine ganze Reihe erstaunlicher ziviler und militärischer Bauten. Wenn Sie ein originales Beispiel für die typische Architektur Messinas im 18. Jahrhundert kennen lernen möchten, verpassen Sie keinesfalls den Palazzo Calapaj (das Gebäude hat das Erdbeben von 1908 überstanden). Unbedingt sehenswert sind auch der botanische Garten Pietro Castelli in der Universität von Messina, die Galerie Vittorio Emanuele III, die sich in einem der wenigen eisenbasierten Gebäude Siziliens befindet, sowie das Stadttor Porta Grazia aus dem 16. Jahrhundert, das den Rest der Stadt von der außerhalb des Hafens gelegenen Zitadelle trennt. Die Stadt verfügt außerdem über viele wunderschöne Brunnen – der Orion-Brunnen liegt direkt an der Kathedrale, der Neptun-Brunnen vor dem Hafen, weitere schöne Brunnen sind der Senatoren-Brunnen, die Vier Brunnen und der Gennaro-Brunnen. Die Galerie für zeitgenössische Kunst der Stadt verfügt über die bedeutendsten Werke von Caravaggio und von Antonello Da Messina.

Zu einem Tag in Messina gehört selbstverständlich auch eine Kostprobe der örtlichen Köstlichkeiten. Die typische Küche ist eine der ältesten der Insel und hat ihre Wurzeln in der griechischen Tradition. Die Hauptzutaten der Gerichte in den Restaurants sind dieselben wie bei den Einheimischen und umfassen Fisch und Meeresfrüchte, Mandeln, kandierte Früchte und Ricottakäse. Wir empfehlen eine Verkostung der “Granita“, die die Einheimischen gern zum Frühstück mit einer “Brioche” genießen, außerdem die lokalen Straßenimbisse wie z.B. “arancine” und unbedingt die “Pignolata glassata“, ein weicher Teig mit Zitronen- und Schokoladen-Glasur. Lecker!

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