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Johannisbrotbäume, Oliven- und Mandelhaine, Weingärten, Zitrusplantagen und mehr: Die Hybläischen Berge und die gesamte Landschaft Südostsiziliens sind reich an Kulturland und dessen köstlichen typischen Erzeugnissen, die die wichtigsten Zutaten der meisten der schmackhaften lokalen Rezepte bilden. Die sizilianische Küche ist weltberühmt für ihre besonderen Zutaten, die auf dieser blühenden und sonnendurchfluteten Insel erzeugt werden, und ebenso für das kulinarische Erbe, das die zahlreichen Herrscherkulturen der Insel hinterlassen haben.

Eines der interessantesten Beispiele dieser unschätzbaren Hinterlassenschaft sind die Schokoladenspezialitäten aus Modica, die kalt und ohne Conchieren hergestellt werden. Das Verfahren kam durch die Spanier während ihrer Herrschaft in Sizilien im 16. Jahrhundert in die Stadt. Die Spanier ihrerseits hatten die Rezeptur von den Azteken übernommen und tatsächlich gibt es noch heute ein ähnliches Herstellungsverfahren für Schokolade in Mexiko und Guatemala. Der einmalig köstliche Geschmack dieser Schokolade, die einem das Wasser im Munde zusammenfließen lässt, beruht auf der Einfachheit ihrer Herstellung, ebenso ihre ganz besondere Textur und Krümeligkeit – nicht zu vergessen das völlige Fehlen tierischer Fette, von Milch oder sonstiger anderer Zutaten. Schokolade aus Modica ist oft mit den typischen Produkten der sizilianischen Esskultur verfeinert und die Palette der Geschmäcker reicht von Pistazien bis Chili, von Mandeln bis Ingwer und Jasmin – und vieles mehr. Eine Kostprobe ist absolute Pflicht!

Die verbreitetsten und berühmtesten Menüs dieser Gegend unterstreichen die Natürlichkeit und Frische der lokalen Produkte, aus denen sie gekocht werden. Seebarsch, Schwertfisch, Tunfisch, Zackenbarsch und Languste sind die verbreitetsten Fische dieser Ecke Siziliens. Sie finden sich in Soßen zu Pasta oder als Hauptgang, oftmals zusammen gekocht mit den süßen und köstlichen Kirschtomaten aus dem sonnigen Pachino. Außerdem gibt es zahlreiche Soßen auf der Grundlage von Pistazien oder Mandeln. Zu den wichtigsten Zutaten zählen Kapern, Oliven, Tomaten und wilder Fenchel – der der “pasta con le sarde” (Nudeln mit Sardinen), einem der berühmtesten sizilianischen Rezepte, seinen eigentümlichen und berühmten Geschmack verleiht. Zu den wichtigsten Gemüsesorten zählen unter anderem Paprika und Auberginen (die örtliche “caponata di melanzane” ist einfach nur legendär).

Das Gebiet um Syrakus ist besonders berühmt für seine Süßwaren und Desserts. Ebenso wie die weltberühmte Cassata und die Cannoli werden die meisten der süßen Köstlichkeiten (die genauso „barock“ wie die örtliche Architektur sind) aus Mandeln, Mürbeteig, kandierten und getrockneten Früchten und Ricottakäse hergestellt. In den wärmsten Monaten des Jahres können Sie sich mit einem Glas “Granita” erfrischen: Die verbreitetsten Geschmacksrichtungen in Südostsizilien sind Kaffee, Zitrone und Mandel.

Der Südosten ist das Land der Käsesorten, des Olivenöls und – natürlich – des Weins. Avola ist der Heimatort des weltberühmten Nero D’Avola und von zahllosen kleinen Weinkellereien werden Weiß-, Rot- und Süßweine produziert, deren Ruhm die Grenzen überschreitet und fast jeden Winkel der Welt erreicht.

Ein so sonniges und warmes Land bietet auch jede Menge an Fruchtsäften – sie sind der perfekte Durstlöscher im Sommer. In der Gegend um Syrakus werden Unmengen von Zitrusfrüchten geerntet, von Zitronen bis zur typisch sizilianischen Blutorange, außerdem Wassermelonen und Erdbeeren im Naturschutzgebiet Cassibile, und nicht zuletzt die Kaktusfeige, die man fast überall in der Gegend findet.

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