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Das hochgelegene Enna ist bereit Sie zu berühren, mit wunderschönen Landschaften wie der Vulkan Ätna, aber nicht nur. Eine unanfechtbare Stadt und zur gleichen Zeit eine Blume die bereit ist sich zu öffnen, um Ihnen einen unvergesslichen Urlaub zu bieten.
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Es ist die höchstgelegene Gemeinde (“comune”) in Italien: Das historische Zentrum von Enna befindet sich auf der Spitze einer Anhöhe und liegt 931 Meter über dem Meeresspiegel. Höchste Erhebung ist die Burg mit 992 Metern. Die Stadt Enna ist wegen ihrer zentralen Lage auf der Insel auch als der Nabel Siziliens bekannt und bietet ein atemberaubendes Panorama, das sich vom Ätna mit den kleinen Städtchen an seinen Hängen im Osten über das breite Dittaino-Tal und den See Pergusa hin bis zu den Landschaften der Provinz Agrigento im Süden und zum Gebirge der Madonie im Norden erstreckt. Wegen der ringsum freien Aussicht von Enna wurde der Ort für die zahlreichen Herren im Verlauf der Geschichte Siziliens früh zu einer der wichtigsten Festungen. Die Römer nannten den oberen Teil der Stadt, d.h. Enna Alta, wo sich heute das historische Zentrum befindet, “urbs inexpugnabilis“, uneinnehmbare Stadt. Enna Bassa befindet sich am Fuße des Südhangs.

Enna Alta ist das Herz der Stadt und wurde erstmals im 14. Jahrhundert vor Christus besiedelt. In griechischer Zeit war Enna eine sehr bedeutende Polis der Magna Graecia, die wegen des der Erntegöttin Demeter gewidmeten Tempels auch ein berühmtes religiöses Zentrum war – ein weiterer Beweis für die große, seit alters her bestehende Bedeutung der Landwirtschaft Zentralsiziliens. Der Tempel befand sich am höchsten Punkt der Stadt, wo die Byzantiner später eine Festung errichteten, die wiederum im Jahre 1130 von den Normannen zu einer Burg ausgebaut wurde. Die Burg (Castello di Lombardia) ist bis heute das bedeutendste Bauwerk der Stadt und beeindruckt mit ihrem guten baulichen Zustand und den herrlichen Panoramen, die sich von dort aus dem Besucher bieten. Überreste des früheren griechischen Tempels findet man noch heute, so beherbergt die “Rocca di Cerere” (Fels der Ceres, die römische Bezeichnung für Demeter), noch immer den Opferaltar, der wahrscheinlich mehr als tausend Jahre lang in Betrieb war.

Die Burg befindet sich am Ende der Via Roma, der Hauptstraße, die von imposanten und schönen Palazzi gesäumt ist und an fünf Plätzen vorbeiführt. Einer davon ist die Piazza Duomo, wo sich der majestätische gotische Dom der Stadt befindet, ein monumentales Kunstwerk mit einem hohen Glockenturm, der sich majestätisch von der Skyline der Stadt abhebt. Hier ist das Zentrum der beeindruckenden Feierlichkeiten in der Karwoche. Das Santuario di Papardura, das sich in Felsenhöhlen im Ostteil der Stadt befindet, ist eine weitere religiöse Sehenswürdigkeit und eines der schönsten Beispiele für die Barockarchitektur in Zentralsizilien.

Nur 10 Kilometer südlich der Altstadt liegt eine weitere historisch und naturalistisch bedeutsame Stätte, der Pergusa-See, ein ruhiger und friedlicher Ort, an dem sich große Dichter und Philosophen wie Ovid, Cicero und Claudian inspirieren ließen. Das kleine Dorf Pergusa liegt inmitten der sanften Hügel, die sich rund um den See erstrecken, und ist für Sport- und Naturliebhaber eines der bedeutendsten Ziele der Insel. Die Landschaft ist schön, sehr schön – der kleine See und der umliegende Wald, die Ortschaft selber und die sanften Hügel voller Weinreben und Olivenhaine mit dem majestätischen Anblick des Ätna im Hintergrund bilden zusammen eine Szenerie, die einen gefangen nimmt. Der See hat in der griechischen Mythologie seine eigene und ganz besondere Bedeutung und bildet den Schauplatz für eine der faszinierendsten griechischen Sagen, der Geschichte von Persephone, die beim Blumenpflücken am Ufer des Pergusa-Sees von Hades entführt und von ihm zur Frau genommen wird. Die Mutter Persephones, Demeter (die Göttin der Ernte), suchte jedoch tagaus tagein nach der Tochter und kümmerte sich überhaupt nicht mehr um die Ernte, sodass es rasch zu einer Hungersnot kam. Schließlich entschied Zeus, dass Persephone jedes Jahr einige Monate mit ihrer Mutter verbringen dürfe, dem Mythos zufolge wird jedoch Demeter jedes Mal, wenn Persephone in die Unterwelt zurückkehren muss, so traurig, dass die Pflanzen erneut sterben und in die Welt Herbst und schließlich der Winter einkehren.

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